Was ist eigentlich … E-Learning?

E-Learning: das klingt irgendwie abstrakt. Dabei hat fast jeder schon einmal elektronisch gelernt – doch nicht jedem ist das bewusst.

E-Learning bedeutet Lernen mit elektronischen Medien

YouTube-Tutorial, Vokabel-App, Wikipedia Artikel … Fast jeder hat schon einmal online gelernt [Foto © Sergey Nivens – fotolia.com]

„Ich google das einfach schnell“ – Google, die größte Suchmaschine gehört schon bei vielen zum Alltag. Denken wir nur an unser eigenes Verhalten, dann merken wir: Google, Facebook und Wikipedia haben unsere Art der Kommunikation und Informationsbeschaffung verändert. Dabei fällt auf, dass sich auch unsere Art zu lernen verändert hat. E-Learning (elektronisches Lernen) ist das Stichwort. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

E-Learning bezeichnet das selbstbestimmte Lernen mit elektronischen Medien. Es ist eine Weiterentwicklung des klassischen Fernkurses und entwickelt sich seit dem Jahr 2000 rasant in alle Richtungen der Bildungsnischen. Lernmaterialien wurden früher beim klassischen Fernkurs per Post verschickt. Nun geht alles digital und online. Die Lernmaterialien gibt es jetzt nicht mehr nur in Papierformat, sondern in einem bunten Medienmix auf einer Lernplattform aufbereitet.

Excel-Tutorials auf YouTube, Kochrezepte aus dem Netz, sich auf Blogs und Foren austauschen, online Betriebsanleitungen herunterladen, E-Books oder einfach nur Artikel in Wikipedia nachschauen, das alles ist E-Learning.

Für die Lernenden ist ein flexibler Zugriff auf Inhalte und Materialien möglich. So werden oft Präsenzkurse mit E-Learning vermischt. Das bedeutet, dass die Lernenden sich den Lerninhalt selbst über die Lernplattform beibringen können und der Kurs zum Beispiel mit einem Präsenz-Abschlusstag abgeschlossen wird. Das spart oft Kosten, lange Anreisewege und Zeit.

Die Lernenden können selbst entscheiden, wann sie auf die Lerninhalte zugreifen wollen. Kontrolle bieten Online-Tests oder Präsenzworkshops. Dazu kommt, dass der Lernerfolg von den Teilnehmern und von den Lehrenden kontrolliert werden kann. Über Statistikfunktionen oder Lernfortschrittsanalysen können die Lernprozesse besser überblickt und gezielt verbessert werden. Interessant wird es, wenn man sich die verschiedenen Lerntypen anschaut. Durch E-Learning können alle Sinne, ob Hören, Sehen oder Fühlen gefördert werden.


Der Schlüssel für einen gelungenen Web-Auftritt : Unsere Onlinekurse

 

Hanna Skubski

Ich bin Online-Redakteurin im Evangelischen Medienhaus und zuständig für E-Learning. Hier schreibe ich rund ums digitale Lernen.

Hanna Skubski

2 Kommentare zu Was ist eigentlich … E-Learning?

  1. […] E-Learning ist an den meisten Hochschulen gang und gäbe und wird je nach Dozent und Kursinhalt mehr oder weniger intensiv genutzt. Auf den E-Learning-Plattformen findet man Vorlesungsskripte und weitere relevante Literatur für die Kurse, an denen man teilnimmt. Und es hat den Vorteil, dass man sich auf der Plattform mit Kommilitonen und Dozenten über die Inhalte austauschen kann. […]

    • Lena König Lena König sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar, der Online-Angebote und Potenziale von E-Learning als Ergänzung zu Präsenzseminaren im Hochschulangebot aufgreift.
      Auch in der Erwachsenenbildung finden sogenannte Blended-Learning-Angebote (Kombination aus Präsenz- und Online-Phasen) vermehrt Einzug. Andere E-Learning-Modelle nutzen die Zeit- und Ortsunabhängigkeit, indem sie reine Online-Kurse (interaktive Lernmodule, Begleitmaterial in Form von Lernskripten, Dateiaustausch) mit entsprechender Online-Betreuung durch den Online-Tutor und Kommunikationstools für den Austausch der Teilnehmenden untereinander anbieten – so z.B. im kirchlichen Bildungsbereich auf http://www.lernplattform-kirche.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.