QR-Codes sinnvoll einsetzen

Möchten Sie QR-Codes selbst erstellen und einsetzen? Hier zeigen wir Ihnen, wie es geht und was Sie zu beachten haben.

Smartphone: Zeigt ein Smartphone mit einem QR-Code auf dem Display

QR-Codes – So generieren Sie selbst einen

Wie kann ich selbst einen QR-Code generieren?

Nachdem wir im Blog-Artikel „Was ist ein QR-Code“ geklärt haben, was QR-Codes überhaupt sind und welche Varianten der Informationsspeicherung es gibt, geht es jetzt zunächst um die Frage, wie Sie selbst einen QR-Code generieren können.

Diese QR-Code-Generatoren empfehlen wir

Die einfachste Methode für die Herstellung eines solchen Codes ist ein Online-Generator. Zwei empfehlenswerte Basisversionen sind zum einen der qrcode-generator, der mit einer einfachen Bedienung und einer Benutzeroberfläche auf Deutsch punktet und zum anderen der englischsprachige Dienst goqr.me, der in der kostenlosen Version durch viele Optionen überzeugt. Beide Generatoren sind intuitiv zu bedienen und bieten alle nötigen Features, die Sie zur weiteren Verwendung der QR-Codes benötigen. Wählen Sie, welche Informationen Sie in dem Code speichern möchten – also beispielsweise eine URL – und drücken Sie anschließend auf generieren. Probieren Sie es doch am besten gleich selbst mal aus.

Screenshot: Zeigt die Benutzeroberfläche eines QR-Code-Generators

Benutzeroberfläche von qrcode-generator.de

Screenshot: Zeigt die Benutzeroberfläche eines QR-Code-Generators

Benutzeroberfläche von goqr.me

 

 

 

 

 

 

 

Wie nutze ich einen solchen QR-Code?

Kommen wir nun zum nächsten Schritt, der die weitere Verwendung der generierten Codes betrifft. Wenn Sie mit Hilfe eines Generators einen QR-Code erstellt haben, sollten Sie diesen im Anschluss direkt abspeichern bzw. downloaden. In den meisten Fällen geht dies über einen entsprechenden Download-Button auf der rechten Seite der Homepage oder über ein Fenster, das sich direkt nach dem Generieren von selbst öffnet.

Bevor Sie auf „Speichern“ oder „Downloaden“ drücken, haben Sie noch die Wahl zwischen verschiedenen Formaten. Je nachdem, welchen Generator sie benutzen, stehen hier in den kostenlosen Versionen JPEG-, PNG- oder sogar HTML-Formate zur Verfügung. Unsere Empfehlung ist es, wenn möglich, das PNG- oder JPEG-Format zu wählen, da Sie hiermit im Anschluss am flexibelsten sind. Sobald der Download abgeschlossen ist und Sie die entsprechende Datei auf Ihrem Endgerät gespeichert haben, können Sie sie anschließend auf verschiedene Weisen weiterverwenden.

Screenshot: Zeigt den Button, der den Download startet.

Drücken Sie auf der rechten Seite des Bildschirms auf „Herunterladen“

Screenshot: Zeigt die Format-Auswahlmöglichkeiten

Wählen Sie vor dem Download das Format PNG oder JPEG aus

Einsatzmöglichkeiten für den QR-Code

Möchten Sie den gespeicherten QR-Code in eine E-Mail einbinden, kopieren Sie einfach die entsprechende Bilddatei und fügen Sie sie entweder dem Fließtext oder aber als separaten Anhang bei.

Das Gleiche gilt für die eigene Website. Gehen Sie mit dem generierten QR-Code ganz genau so um, wie mit einer normalen Bilddatei und sie können ihn über die Bild-Upload-Funktion in jeden Text, an jeder Stelle beliebig hinzufügen.

Möchten Sie den Code z. B. auf einen Flyer drucken, dann fügen Sie die Bilddatei ebenfalls einfach in Ihrem Layout-Programm dem Flyer hinzu, fertig.

⇒ Tipp: Für Gemeinden, Vereine und Einrichtungen bieten sich die Codes grundsätzlich besonders für die Verbreitung in Schaukästen, Gemeindebriefen, Newslettern/E-Mails, auf Plakaten, Give Aways und der eigenen Website an.

Welche Software ist nötig, um einen QR-Code entschlüsseln zu können?

QR-Code: Dieser QR-Code ist mit einem weiteren Artikel verlinkt

Scannen Sie diesen QR-Code

Damit Sie oder Ihre Nutzer einen generierten Code mit den enthaltenen Informationen entschlüsseln können, benötigen Sie lediglich ein Smartphone, ein Tablet oder ein Laptop mit einer Kamera und einen QR-Code-Scanner. Hier gibt es viele verschiedene Anbieter, die sich auf dem Markt tummeln.

Wir haben zum Beispiel gute Erfahrungen mit der Android-App QR-Code Scanner (kostenlos) machen können. Für IOS-Geräte ist beispielsweise Qrafter eine kostenlose Möglichkeit. Für Windows basierte Rechner ist zBar eine Alternative und für Macbooks beispielsweise Quick Mark (beide kostenlos). Ab iOS 11 ist auf Apple-Geräten aber grundsätzlich keine Drittanbieter-App mehr nötig. Die vorinstallierte Kamera-App hat diese Funktion nativ mit an Board.

Sobald Sie eine der Apps auf ihrem Endgerät installiert haben, können Sie damit sofort QR-Codes scannen und bekommen anschließend angezeigt, was sich hinter den Mustern versteckt. Achten Sie darauf, dass Sie keine App verwenden, die Sie direkt auf die entsprechenden Informationen weiterleitet, sondern Ihnen zuerst anzeigt, um was für eine Info es sich handelt und/oder welche Website dahintersteckt.

Fazit:

Wie Sie sicher bemerkt haben, sind die kleinen zweidimensionalen Strichcodes in Wahrheit ziemlich groß und die Verwendungsmöglichkeiten umfangreich. Außerdem können sie in so mancher Hinsicht umständliche Schritte schlichtweg vereinfachen, egal, ob es um die Kontaktaufnahme geht, oder um die Speicherung wichtiger Informationen.

Dennoch sollten Sie immer gut abwägen, ob sich der Einsatz der kleinen Helfer auch wirklich lohnt. Überlegen Sie sich zum Beispiel, welcher Zielgruppe die QR-Codes zur Verfügung gestellt werden sollen. Denn je nachdem sollten Sie beachten, dass evtl. nicht jeder im Besitz eines Smartphones bzw. einer entsprechenden Software ist, um die Strichcodes auch wieder entschlüsseln zu können. Sollte das der Fall sein, haben Sie zwar eine innovative Methode der Datenspeicherung benutzt, jedoch bleiben Ihre Informationen damit auch hinter dem Muster versteckt und verlieren somit ihren eigentlichen Nutzen.

Darum sind wir der Meinung, dass sich die Verwendung von QR-Codes zwar für Gemeinden, Vereine und Einrichtungen lohnen kann; jedoch ist unsere Empfehlung, sie immer nur als zusätzliche Informationsquelle, neben den klassischen Inhalten auf Flyern, Websites und Plakaten einzusetzen.


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