Der Newsletter – veraltet oder lohnend? 3 Thesen im Check

Newsletter haben einen altbackenen Ruf. Hier erfahren Sie, ob die Info-E-Mail tatsächlich ausgedient hat.

Viele fragen sich, ob der Newsletter in Zeiten von Sozialen Netzwerken noch zeitgemäß ist und ob der Einsatz sich lohnt. Dabei hört man immer wieder drei Thesen rund um den Newsletter. Wir prüfen, was an ihnen dran ist.

Hat das Versenden von Newslettern noch Potenzial? [© Canva]

Hat das Versenden von Newslettern noch Potenzial? [© Canva]

These 1: E-Mails werden gar nicht erst gelesen

Über zu wenig E-Mails im Postfach wird sich wohl kaum jemand beschweren können. Ein Newsletter muss sich neben privaten und geschäftlichen E-Mails auch gegen Konkurrenz-Newsletter durchsetzen. Da kann es ziemlich mühsam sein, als Newsletter nicht direkt in der „Ablage P“ zu landen.

Zwischen der ganzen E-Mail-Flut gilt es, den Nutzen des Newsletters für den Leser hervorzuheben. Denn: Ebenso wenig wie man die E-Mail von einem Kollegen mit einer wichtigen Information ungelesen löschen würde, muss ihr Newsletter schon durch seinen Betreff deutlich machen, warum die Mail es unbedingt wert ist geöffnet und gelesen zu werden.

These 2: Facebook und Co. sind viel effektiver als Newsletter

Warum noch Mails mit Informationen verschicken, wenn es doch Facebook und Co. gibt, worüber man die Interessenten erreichen kann die Neuigkeiten von seiner Website einfach teilen kann? Das geht wesentlich schneller, als einen neuen Newsletter erstellen zu müssen.

Bei den Sozialen Netzwerken sind Sie von den Algorithmen abhängig, die bestimmen, wem welche Inhalte wann – oder überhaupt – angezeigt werden. Bei Facebook wird mittlerweile von einer organischen (also unbezahlten) Reichweite von nur 10 % gesprochen – haben Sie 1.000 Abonnenten auf Ihrer Facebook-Seite, bekommen davon nur ca. 100 Nutzer Ihre Beiträge im Newsfeed angezeigt. Wer mehr will, muss zahlen.

Den Newsletter bekommen alle Abonnenten gleichermaßen ins Postfach geschickt. Und hier entscheiden die Empfänger, ob Sie den Newsletter öffnen oder nicht – und kein Algorithmus. Und ein guter Newsletter kann durchaus eine Öffnungsrate von 20 % bis 60 % erreichen. Also möglicherweise weit mehr als die organische Reichweite bei Facebook.

These 3: Einen Newsletter zu erstellen ist viel zu kompliziert

Da können wir uns nichts vormachen – einen Newsletter zu erstellen ist natürlich mit Arbeit verbunden. Womit man sich aber definitiv keinen Gefallen tut: Texte, Bilder und Links in Outlook oder anderen E-Mail-Programmen zu formatieren. Das wäre ungefähr so, als würde man ein Magazin mit Word erstellen wollen: für Produzent und Leser nicht wirklich schön.

Zum Newsletter-Erstellen und Versenden gibt es viele unterschiedliche Anbieter auf dem Markt, die einfach zu handhaben sind und viele Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Neben Newsletter-Vorlagen sind in den Newsletter-Tools meist auch Statistik-Programme zum Auswerten der Newsletter vorhanden.

Fazit: Lohnen sich Newsletter noch?

Wir sagen: ja. Zwar sind die Newsletter-E-Mails mit Arbeit verbunden, trotzdem können sie beim Bemühen um die Aufmerksamkeit der Empfänger ein wirkungsvolles Instrument in der Öffentlichkeitsarbeit darstellen. Vorausgesetzt, die Inhalte treffen die Bedürfnisse und Interessen der Leserinnen und Leser.

Ein Tipp von uns an Sie

Wir vom Evangelischen Medienhaus bieten Ihnen einen Rundum-Service mit dem Newsletter-Tool CleverReach, bei dem wir Ihnen ein Konto mit Newsletter-Vorlage nach Ihren Wünschen sowie fertig eingerichtete An- und Abmeldeformulare anlegen. Dazu erhalten Sie eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung. Medienhaus-Kunden erhalten 10 % Rabatt auf die E-Mail-Preise von CleverReach.

Außerdem beraten wir in Fragen der Newsletter-Planung über unseren Online-Kurs. Auch persönliche Beratungsgespräche sind auf Wunsch möglich.

Interesse? Sprechen Sie uns gerne an. Auf der Seite der Evangelisches Medienhaus GmbH finden Sie weitere Informationen.

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