Literaturtipps: Bücher über die Welt von „Game of Thrones“

Die Fernsehserie „Game of Thrones“ fasziniert und begeistert Menschen rund um den Erdball. Neben der packenden Geschichte lässt sich die Serie aus verschiedensten Perspektiven für Literatur, (Serien-)Geschichte, Politik und Religion betrachten.

Auch wir fiebern der letzten Staffel des Serien-Epos „Game of Thrones“ am 15. April 2019 entgegen. Um die letzten Tage zu überbrücken, gibt es Literaturtipps aus unserer Bibliothek zur Welt von Westeros für eingefleischte Serienfans, aber natürlich auch zum Einsatz im Unterricht oder in der Bildungsarbeit.

Bücher über Game of Thrones für Unterricht, Bildung, Jugendarbeit, Schule und im pädagogischen Kontext

Die Serie Game of Thrones bietet viele Anknüpfungspunkte zur Thematisierung im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Unsere Literaturtipps zur Serie [© canva/Transcript-Verlag]

Die vollständige Literaturliste zur Serie „Game of Thrones“ kann hier heruntergeladen werden (PDF)


Die Welt von „Game of Thrones“ : Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf George R. R. Martins „A Song of Fire and Ice“ (AHG2/147)

Markus May … ; 2016
George R.R. Martins „A Song of Ice and Fire“/“Game of Thrones“ fasziniert ein Massenpublikum ebenso wie die Kritiker in den gehobenen Feuilletons. Die interdisziplinären Beiträge des Bandes spüren der Popularität von Martins komplexer „secondary world“ in ihren medialen Ausprägungen als Buch, Film und Computerspiel nach. Dabei schafft die methodische Vielseitigkeit der Beiträge (aus Literatur-, Geschichts-, Politik-, Film-, Religions-, Musikwissenschaft, Mediävistik und Game Studies) neue Perspektiven auf zahlreiche inhaltliche wie poetologische Aspekte der „Welt von Eis und Feuer“– von der Rolle von Religion und Sexualität über die Dynamik von Herrschaft und Gewalt bis zur Funktion von Rätseln und Prophezeiungen.

Achtung Spoiler! : Rezeption und Ästhetik aktueller Fernsehserien (AHG2/136)

(Hrsg.) AG Jugendliteratur und Medien; 2014
Der Band enthält folgende Artikel zum Thema:

  • Fernsehserien im Wandel, Anfang und Fortsetzung: Zur Funktion der Erzählanfänge in der Fernsehserie „Game of Thrones“
  • „I wish this were a tv Show“ : Selbstreferentialität als Symptom der Wechselwirkungen zwischen Produktion, Distribution und Rezeption aktueller Fernsehserien
  • Nerd-Sein in Serie: Die Darstellung von Freaks, Geeks & Outcasts, rund oder flach? : Serienhelden als kindliche Identifikationsfiguren
  • „La femme Nikita“ 1997-2001 und „Nikita“ 2010: Eine Serienheldin im Wandel der Zeit?
  • Medienkompetenzerwerb beim Acting vor der Kamera: „Neues von den Pfefferkörnern“.

Von „Game of Thrones“ bis „The Walking Dead“ : Interpretation von Kultur in Serie (AHG2/148)

(Hrsg.) Timo Storck; Svenja Taubner; 2017
TV-Serien sind in den letzten 15-20 Jahren zu einem besonders kreativen Feld für Schauspieler, Regisseure und Autoren geworden. Steigende Budgets und die streckenweise euphorische Resonanz beim Publikum und in den Feuilletons führen dazu, dass sich die traditionelle Form des Geschichtenerzählens vom Kinofilm zu TV-Serien hin verlagert hat – auch deshalb, weil sich das Serienformat hervorragend dazu eignet, längere Entwicklungen von Charakteren, Beziehungen und Handlungssträngen zu verfolgen. Im Zuge dessen haben sich auch unsere Sehgewohnheiten geändert. Immer öfter werden Serien nicht mehr im Fernsehen geschaut, sondern auf DVD oder gleich im Stream – und dann nicht nur eine Folge, sondern gerne auch mal die halbe Staffel am Abend. „Binge-watching“ lässt grüßen. Gleichzeitig bietet die narrative und ästhetische Struktur der TV-Serie die Möglichkeit einer vielschichtigen Erkundung sozialer und gesellschaftlicher Bedingungen und Prozesse.

Die Beiträge in diesem Buch nehmen Serien aus vielen verschiedenen Perspektiven in den Blick – von Psychologie, Medienwissenschaften, Amerikanistik, Kulturphilosophie bis hin zu Forensik und Neurobiologie.

epd-film 4/19 (13/19.4)

GEP; 2019
Die Ausgabe enthält folgende Artikel zum Thema:

  • Was der Pilz erzählt: Jan Hafts „Die Wiese“ und der Trend zum Naturfilm in hyperzivilisierten Zeiten
  • Aus ungewohnter Perspektive: Der Regisseur David Lowery (Nahaufnahme)
  • Was soll er tun?: Über den Konflikt zwischen spielen und erzählen [interaktiver Film]
  • Game over: Zum Finale von Game of Thrones
  • Meister aller Klassen: Der Schauspieler Willem Dafoe im Porträt.

Medienpädagogische Fachbibliothek: Ausleihe und Kontakt

In unserer medienpädagogischen Fachbibliothek finden Sie ein breit gefächertes Angebot von rund 8.500 Büchern, Fachzeitschriften und grauer Literatur. Alles dreht sich um die Themen Film und Medien/Medienpädagogik sowie in kleinerem Umfang Religionspädagogik. Die Buchentleihe ist kostenlos.

Bei Ausleihe, Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne an mich wenden:

Kerstin Thoma, Bibliothekarin im Evangelischen Medienhaus
Tel. 07 11/ 222 76 44
E-Mail: kerstin.thoma@evmedienhaus.de
Internet: www.oekumenischer-medienladen.de/bibliothek/

Öffnungszeiten:
Mo, Di + Do: 9.00 bis 16.30 Uhr , Mi + Fr: 9.00 bis 12.30 Uhr
Bestellte Medien können Sie auch zu jeder Tages- und Nachtzeit im Vorraum des Ökumenischen Medienladens abholen bzw. zurückbringen. Lassen Sie sich hierzu bitte den Türcode geben.

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