Film-Tipp für die Jugend- und Konfiarbeit : Dọlápọ̀ is fine

Würden Sie für einen Job ihren Namen und Aussehen, ja sich selbst ändern? Nein? Aber genau das wird der Hauptdarstellerin im Kurzfilm „Dọlápọ̀ is fine“ geraten, um einen Job in ihrem Traumberuf zu finden…

doplapo is fine


Filmart: Kurzspielfilm

Filmlänge: 15 min

Hauptthema: Selbstfindung, Erwachsenwerden; Individualität, Schönheitsideale


Autorin des Blogartikels: Kerstin Thoma

Story des Film

Die Nigerianerin Dọlápọ̀ besucht als einzige PoC ein englisches Internat und ist dort voll integriert. Sie träumt von einer Karriere im Finanzwesen nach Abschluss der Schule. Als sie sich um einen Praktikumsplatz im Londoner Bankenviertel bewerben will, wird ihr eine ebenfalls farbige Mentorin Daisy zur Seite gestellt. Diese rät ihr als Erstes zur Anpassung als Karrieresprungbrett, Name und Frisur zu ändern und stellt damit Dọlápọ̀s Selbstverständnis in Frage. Zunächst folgt sie deren Anregungen, nennt sich Dolly und ihr Afro verschwindet unter einer Perücke. Aber nach einem einschneidenden Erlebnis besinnt sie sich auf sich selbst und findet wieder zu ihrer eigenen Stimme, Name, Frisur und Identität zurück. Und macht sich auf zum Vorstellungsgespräch…

 

Einsatzmöglichkeiten

Themen, die im Film behandelt werden: Selbstfindung, Erwachsenwerden, Individualität/Anpassung, Würde, Zugehörigkeit, Schönheitsideale, aber auch: Migration und Einwanderungsgesellschaft, Feminismusaspekte, Diversität in Beruf und Gesellschaft

Zielgruppe: ab Klasse 8 und auch für den Konfirmandenunterricht, außerschulische Jugendarbeit, Mädchengruppen (da alle wichtigen Protagonistinnen weiblich sind), junge Erwachsene, politische Bildung, interkulturelle und die intrakulturelle Bildungsarbeit, aber auch Erwachsene

 

Stimme aus der Kundschaft

Sich selbst und seine eigene Identität zu finden gehört sicherlich zum Schwierigsten beim Erwachsen werden. Für Dolapo, als einzige PoC in einem rein weißen Umfeld ist die Gratwanderung zwischen Individualität und Anpassung sicherlich doppelt so schwer. Der mit einer spannenden Filmsprache und viel Musik nah an der Zielgruppe erzählte inspirierende Kurzfilm wird von einer eindrücklichen Hauptdarstellerin getragen und spielt gekonnt mit den üblichen Erwartungen, denen er sich entzieht. – Kerstin Thoma, Bibliothekarin

 

 

Hintergrundinfos

  • Gewinner des HBO Short Film Award beim American Black Film Festival 2020
  • Gewinner bester Kurzfilm und Beste Schauspielerin in einem Kurzfilm beim I will tell International Film Festival 2020
  • Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2021: Preis der Jugendjury

Zusatzmaterial

Es gibt ein 30-seitiges ausführliches PDF als Begleitmaterial zum Film vom Anbieter „Methode Film“.

Zum Begleitmaterial.

 


Filmausleihe /Buchausleihe

Download, Streaming oder DVD-Ausleihe: Link zur Ausleihe

Der Film ist im Ökumenischen Medienladen online oder unter der Signatur DVS 865 erhältlich.

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