Film-Tipp für die Erwachsenenbildung: Beim Klang der Glöckchen

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“  Am 10 Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Der Film Klang der Glöckchen erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der von seinen Bewunderern zwar alles bekommt, was er möchte, gleichzeitig aber auch massiv missbraucht wird.

 

klang der Glöckchen



Filmart: Kurzfilm

Filmlänge: 26 Minuten

Hauptthema: Ausbeutung, 
Menschenrechte,
Zwangsprostitution


Story des Films

Bei „Klang der Glöckchen“ handelt es sich um einen Kurzfilm mit Untertiteln. Der Film spielt in Afghanistan und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der von seinem „Onkel“ alles bekommt, was sein Herz begehrt,   gleichzeitig aber von diesem als Objekt der Begierde missbraucht und wie Eigentum behandelt wird.

Allabendlich tanzt der junge Saman verkleidet als Frau vor den Gästen seines Onkels Farroukhzad. Denn ein ist klar Tanzen ist sein Leben. Ebenso beständig wie seine Tanzeinlagen, sind die gewalttätigen Vergewaltigungen, die der junge Saman anschließend regelmäßig erfährt. Doch seine Tage als Tänzer und Objekt der Begierde sind gezählt, denn Saman soll einem kleinen Jungen als Nachfolger ausbilden – in allen Belangen. Wenn der kleine Junge ihn ablöst, bedeutet das, dass Saman als Ausgestoßener außerhalb der Stadt leben muss. Um zu verhindern, dass sein kleiner Nachfolger ein ähnliches Leben in Abhängigkeit und Gewalt erfährt, trifft Saman eine folgeschwere Entscheidung. Wie kann er sich retten und auch dafür sorgen, dass der kleine Junge in Freiheit leben kann?

 

Einsatzmöglichkeiten

Am 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte, daher eignet sich der Film als Einstieg, um über die Situation von Frauen und Kindern auf der ganzen Welt, sowie von vulnerablen Gruppen hierzulande zu sprechen. Nach dem Film eignen sich Diskussionen über die Rechte von Kindern und die Mitverantwortung der Gesellschaft, das freie und selbstbestimmte Leben jedes Einzelnen sicherzustellen.

„Beim Klang der Glöckchen“ ist offiziell ab 14 Jahren freigegeben, aufgrund der schweren Thematik eignet sich jedoch eher der Einsatz ab 16 Jahren und damit in der Oberstufe, Erwachsenenbildung und in Seminaren zu den Themen Menschenrechte, Ausbeutung, sexueller Missbrauch und Kinderrechte.

Bei dem Einsatz des Filmes in Schulklassen, ist es besonders wichtig, dass Sie diesen vorsichtig nachbesprechen und auch mögliche Erfahrungen der Schüler:innen mit den heiklen Thematiken beachten.

Stimme aus der Kundschaft

Je länger der Film lief, desto mehr hat er mich gefangen genommen. All die harmlos erscheinenden Szenen, die in Gewalt enden. Das tiefe Leid, das den jungen Menschen angetan wird berührt mich zuriefst. Es erscheint leicht, ein Urteil über andere Kulturen zu fällen. Doch auch unsere Gesellschaft kämpft mit Missbrauch und Gewalt. Ich denke, es ist ein Film, der am Ende erstmal ein langes Schweigen hinter sich herziehen kann. Da man das, was man gesehen hat erst einmal verarbeiten muss. Der Versuch die Spirale des Leids mit dem eigenen Tod zu durchbrechen ist zwar mutig, aber ob es gelingt bleibt offen… –  Katrin Baumgärtner, Kundenberaterin

 

Hintergrundinfos

 

Zusatzmaterial

  •  Umfangreiches Arbeitsmaterial, inklusive thematischer Hilfestellungen, ausgewählte Literatur und didaktischen Hinweisen finden Sie hier.

 

 

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