Film-Tipp: „12 Years a Slave“

Die unglaubliche Lebensgeschichte von Solomon Northup nach wahren Begebenheiten: Unser Film-Tipp zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei“ am 25. März.

Zum heutigen Gedenktag möchten wir Sie auf einen Film hinweisen, der so nah und authentisch das Leben der amerikanischen Sklaven wie kaum ein anderer erzählt – 12 Years a Slave.

Film-Tipp und Verleih: 12 years a slave

Der Spielfilm erzählt die wahre Geschichte von Solomon Northup. Eines Tages wird er von zwei Männern zu einem lukrativen Auftritt vor Publikum verpflichtet. Doch er wird unter Drogen gesetzt und in die Sklaverei verkauft.

Die Verfilmung der aus dem Jahr 1853 stammenden Autobiographie erzählt die fast unglaubliche Lebensgeschichte von Solomon Northup. Geboren als freier schwarzer Mann führt er glückliches Leben mit seiner Familie in der Nähe von New York. Sein Geld verdient er als Violinspieler.

Alles ändert sich, als er nach einem Auftritt von zwei Sklavenhändlern in eine Falle gelockt und als Sklave in den Süden verschleppt wird. Auf der ersten Plantage kann er sich mit seinem Wissen aus früheren Zeiten die Achtung seines gutmütigen, aber etwas schwachen Sklavenhalters Ford erlangen, was wiederum den dortigen Aufseher gegen ihn aufbringt. Nach einem für Solomon beinahe tödlich endenden Streit mit eben jenem Aufseher verkauft Ford ihn weiter, um sein Leben zu schützen.

Allerdings erlebt Northup bei seinem zweiten Sklavenhalter, dem sadistischen und unberechenbaren Epp, die ganze Grauen der Sklaverei. Willkürlich herrscht dieser über sein, wie er es nennt, Eigentum. Gezwungen sich, seinen Stolz und sein früheres Leben zu verleugnen, versucht Solomon zu überleben.

Verschiedene Versuche auf sein Schicksal aufmerksam zu machen scheitern, bis ein Handwerker auf Wanderschaft auf die Plantage kommt …

Hochkarätig besetzt mit Benedict Cumberbatch, Brad Pitt, Michael Fassender und Chiwetel Ejiofor schildert der vielfach ausgezeichnete und oscarprämierte Film bis an die Grenzen des Erträglichen das Leben und vor allem Leiden der amerikanischen Sklaven auf den Plantagen des Südens.

Der ganz tief unter die Haut gehende, noch lange nachwirkende und wichtige Film zum Thema Sklaverei, kann im Ökumenischen Medienladen unter der Signatur DSV 818 entliehen werden.

In der Bibliothek finden Sie unter der Signatur Afiu 170 ein umfangreiches Begleitmaterial für die Arbeit mit dem Film.


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