Drei Gründe, weshalb Sie mal wieder eine Fortbildung besuchen sollten

Ihnen geht es wahrscheinlich wie uns auch: Zeit für Fortbildungen nimmt man sich immer seltener. Das sollten Sie aber. Drei Gründe dafür.

Mangelde Zeit, kleines Budget, immer weiter steigendes Arbeitspensum… Die Liste der Ausflüchte, weshalb man seit Monaten keine Fortbildung mehr besucht hat, ist endlos.  Dabei tut es gut, mal aus dem Arbeitsalltag herauszukommen und etwas für sich und seine persönliche Entwicklung zu tun. Vielleicht überzeugen Sie die folgenden drei Punkte davon, sich mal wieder mit dem Thema „Lebenslanges Lernen“ zu beschäftigen.

Junge Leute bei Besprechung

Austausch bei einer Fortbildung (© freephotos | pixabay)

Anregungen für den Arbeitsalltag

Der Austausch mit anderen Teilnehmern, ob aus der selben Branche oder auch aus einer ganz anderen Sparte, ist sehr wichtig. Im Gespräch können Sie viele Anregungen für die eigene Arbeit erhalten und überdenken vielleicht auch Ihre angeeigneten Arbeitsweisen. Ein wichtiges Stichwort heutzutage lautet außerdem: Netzwerken. Wer weiß, vielleicht bringt der Austausch Ihnen den einen oder anderen wichtigen Kontakt.

Abgesehen davon, dass Sie ihren Arbeitsalltag mit ein wenig frischem Wind aufpeppen können, steigern Fortbildungen Ihre persönliche Qualifikation. Sie können letztlich mit Ihrem angeeigneten Fachwissen punkten und werden wichtiger für Ihr Unternehmen. Sogar Ihr Vorgesetzer profitiert davon, wenn Sie sich aktiv für eine Fortbildung interessieren. Und mal ehrlich: eine selbst ausgewählte Fortbildung motiviert doch mehr als eine angeordnete.

Hinzu kommen auch, vor allem bezüglich der Medienlandschaft, (technische) Veränderungen. Für Sie ist es nur von Vorteil, wenn Sie mit dem Strom der Zeit gehen und da ist hin und wieder eine Schulung Ihrer Kenntnisse nötig. Ansonsten bleiben Sie hinterdrein und belasten im schlimmsten Fall sogar Ihr Arbeitsumfeld.

Finanzielle Förderung

Der erste Ansprechpartner, wenn es um den finanziellen Aspekt berufliche Fort- und Weiterbildung geht, ist die oder der Vorgesetzte. Es gibt aber auch einige Institutionen, die die berufliche Fort- und Weiterbildung unterstützen.

In Baden-Württemberg beispielweise können Arbeitnehmer seit dem 1. Juli 2015 Bildungsurlaub nehmen. Auf der Website des Regierungspräsidiums Baden-Württemberg heißt es:

„Damit haben auch Beschäftigte in Baden-Württemberg einen Anspruch darauf, sich zur Weiterbildung von ihrem Arbeitgeber an bis zu fünf Tagen pro Jahr freistellen zu lassen. Die Freistellung erfolgt unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes.“

Anspruch auf Bildungszeit haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Beschäftigungsschwerpunkt in Baden-Württemberg. Weitere Infos stellt das Regierungspräsidium Baden-Württemberg im Web bereit.

Auch auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit finden Sie Mittel und Wege, wie Ihre berufliche Fort- und Weiterbildung gefördert wird.

Und auch von kirchlicher Seite gibt es eine Förderung. Für die Evangelische Landeskirche in Württemberg gilt zum Beispiel

„[Für] Pfarrerinnen und Pfarrern im aktiven Pfarrdienst der Evangelischen Landeskirche in Württemberg entstehen seit 2014 für die Teilnahme an zahlreichen Kursen, die in diesem Programm [Fort- und Weiterbildungsprogramm, Anm. d. R.] aufgelistet sind, keine Kosten.“

Sollte hier eine Veranstaltung (anderer Anbieter) nicht im regulären Programm für Pfarrerinnen und Pfarrern im aktiven Pfarrdienst aufgeführt sein kann dennoch eine Kostenübernahme beim Evangelischen Oberkirchenrat beantragt werden. Genaueres und weitere Informationen finden sich im Bildungsportal der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Individuelles Lernen

Schulungen lassen sich grob unterteilen in

  • externe Präsenz-Angebote (Fortbildungen, Tagungen, Kongresse etc.)
  • interne Angebote (Inhouse-Schulungen, Coachings durch Kollegen/Vorgesetzte etc.)
  • sich selbst individuell durch bereitgestellte Unterlagen schulen (Online-Kurse, Fernkurse etc.)

Dabei kann die Vermittlungsform der Angebote variieren. Ob Präsenzkurs, E-Learning (Onlinekurs) oder ein Mix aus beidem, genannt Blended Learning: für jeden findet sich sicher eine optimale Lösung. Im Präsenzkurs können Sie sich hervorragend vor Ort mit anderen Teilnehmern austauschen. Im Vergleich dazu können Sie sich bei einem Onlinekurs jederzeit und (fast) überall weiterbilden. Hier besteht auch kein Platzmangel, was die Teilnahmeliste angeht. Und keine Sorge: „kann ich nicht“ gibt es nicht. Sie werden auch in Online-Kursen hervorragend betreut, technisch und inhaltlich.

Wenn Sie die Möglichkeit haben und Ihr Arbeitsumfeld dies zulässt, testen Sie doch einige Möglichkeiten aus und entscheiden für sich, was Ihnen am meisten zusagt. Nur Mut!

Fazit

Die Gründe, weshalb es sich lohnt ab und an eine Fortbildung zu besuchen, sind vielfältig. Abgesehen davon, welchen Mehrwert Sie Ihrem Arbeitgeber bieten können, tragen Sie zu Ihrer eignenen Qualifikation bei, gewinnen Selbstbewusstsein und Einblicke in die Alltage anderer Mitstreiter.

Sie haben außerdem einige Möglichkeiten, sich finanziell fördern zu lassen, sei es auf Arbeitgeber- oder Landesebene. Fragen Sie sich einfach durch.

Und dank der sich ständig verbessernden technischen Möglichkeiten sowie staatlich geförderter Unterstützung, sollte sich heutzutage für jeden das richtige Fortbildungsangebot finden.


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